Mitgliedschaft in der Genossenschaft

Als Mitglied der Genossenschaft sind bitte unbedingt noch folgende Hinweise zu beachten:

Durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist die Genossenschaft gemäß § 101 GenG aufgelöst. Im Hinblick auf die Mitgliedschaft ist daher keine gesonderte Kündigung erforderlich. Da die Satzung der Genossenschaft keine Nachschusspflicht vorsieht, haften Mitglieder nicht für die bestehenden Verbindlichkeiten über ihren Geschäftsanteil hinaus. Wenn dieser eingezahlt und nicht zurückgezahlt worden ist, haben Mitglieder also nicht mit einer Inanspruchnahme auf Einzahlung des Anteils zu rechnen.

Mitglieder der Genossenschaft sind im Hinblick auf ihren Geschäftsanteil (nicht im Hinblick auf etwaige Erstattungsansprüche aus Versorgungsverträgen) nicht Insolvenzgläubiger im hiesigen Insolvenzverfahren. Sie können hieraus also keine Forderungen im hiesigen Verfahren anmelden. Etwaige Anmeldungen wären zurückzuweisen.

Sollten bei der Schlussverteilung der Insolvenzmasse am Ende des Verfahrens die Forderungen aller Insolvenzgläubiger in voller Höhe befriedigt werden können, wird ein etwaiger Überschuss an die Genossenschaftsmitglieder ausgezahlt. Hiermit ist nach aktuellem Verfahrensstand jedoch nicht zu rechnen. Sollte es dennoch zu einer Auszahlung kommen, sind mir die Daten der Mitglieder bekannt. Eine Berücksichtigung erfolgt, ohne dass zuvor eine Anmeldung im Verfahren erfolgen muss. Weitere Informationen zum Insolvenzverfahren erhalten Sie unter https://inso.egrr.de/.